Übers Ringen

Eine der ältesten Sportarten der Menschheit zeichnet sich als sehr harter aber durchaus fairer Sport aus und fördert die Gelenkigkeit, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer der RingerInnen. Ringen ist ein Kampfsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel.

Beim KSK Klaus eifern mehr als 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 5-14 Jahren ihren Vorbildern nach. Da das Ringen nicht nur eine Einzelsportart sondern auch eine spannende Mannschaftssportart ist, lernen die Kinder und Jugendlichen sich in die Gemeinschaft einzufügen und gemeinsam ein Ziel zu verfolgen. Durch die hohe Anforderung an Disziplin und Ausdauer leistet diese Sportart einen wichtigen Beitrag für das weitere Privat- und Berufsleben. Es werden zwei Stilarten unterschieden:

Freistil:
Der gesamte Körper, vom Kopf bis zu den Füßen, gilt als Angriffsfläche. Dieses gilt im Stand- wie auch am Bodenkampf.

Griechisch-römisch: (Greco) Nur der Körper oberhalb der Gürtellinie gilt als Angriffsfläche. Dieses gilt im Stand- wie auch im Bodenkampf.


Die Regeln zielen darauf hin den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen. Dabei kommen als Techniken Würfe, Schleudern und Hebel zum Einsatz. Schläge, Tritte, Stöße und Würgen sind verboten. Die Kampfleitung und die Wertung der Griffkombinationen übernimmt der Kampfrichter oder ein Kampfgericht aus drei Wertungsrichtern. Sieger ist, wer am Ende der Kampfzeit die meisten Punkte gesammelt hat oder vorher seinen Konkurrenten auf beide Schultern gebracht hat. Ein Kampf besteht aus 2 Kampfrunden, zu je 3 Minuten Nettokampfzeit. Der Kampf wird durch einen Schultersieg oder einen Punktesieg gewonnen.